Wir haben das Informationsblatt „Regulatorischer Überblick: Druck, Papier und Verpackung“ aktualisiert und bieten damit einen kompakten Leitfaden zu einigen der wichtigsten Umwelt- und Nachhaltigkeitsvorschriften, die Unternehmen in den Bereichen Druck, Papier und papierbasierte Verpackungen betreffen.
Da sich die Rechtsvorschriften zur Nachhaltigkeit in ganz Europa ständig weiterentwickeln, wird es für Marken, Druckereien, Verlage, Verpackungshersteller und Partner in der Lieferkette immer wichtiger, die regulatorischen Entwicklungen zu verstehen. Das aktualisierte Informationsblatt fasst wichtige Informationen zu den wichtigsten EU-Richtlinien, Zeitplänen und den voraussichtlichen Auswirkungen auf die Branche zusammen.
Zu den wichtigsten Neuerungen und behandelten Themen gehören:
Richtlinie über grüne Werbeaussagen (GCD) und ECGT
In dieser Informationsquelle wird dargelegt, wie die vorgeschlagene EU-Richtlinie über Umweltangaben und die Richtlinie zur Stärkung der Verbraucherrolle beim ökologischen Wandel (ECGT) darauf abzielen, Greenwashing zu bekämpfen und den Verbraucherschutz zu stärken. Unternehmen, die Umweltaussagen wie „umweltfreundlich“, „nachhaltig“ oder „kohlenstoff-neutral“ machen, werden zunehmend fundierte, wissenschaftlich belegte Nachweise benötigen, um diese zu untermauern.
Europäische Verordnung zur Entwaldung (EUDR)
Das aktualisierte Dokument erläutert die neuesten Entwicklungen im Zusammenhang mit der EUDR, einschließlich überarbeiteter Zeitpläne und Änderungen des Geltungsbereichs, die Papier und Druckerzeugnisse betreffen. Die Verordnung verpflichtet Unternehmen, die entsprechende Produkte auf dem EU-Markt in Verkehr bringen, nachzuweisen, dass die Materialien entwaldungsfrei, aus legalen Quellen stammen und rückverfolgbar sind.
Verordnung über Verpackungen und Verpackungsabfälle (PPWR)
Ein Schwerpunkt ist die PPWR, mit der EU-weit harmonisierte Vorschriften eingeführt werden, die darauf abzielen, Verpackungsabfälle zu reduzieren und die Recyclingfähigkeit zu verbessern. Zu den wichtigsten Maßnahmen zählen verbindliche Anforderungen an die Recyclingfähigkeit, strengere Gestaltungsstandards und verstärkte Verpflichtungen im Rahmen der erweiterten Herstellerverantwortung (EPR).
Erweiterte Herstellerverantwortung (EPR)
In der Veröffentlichung wird zudem die wachsende Bedeutung von EPR-Systemen hervorgehoben, die den Herstellern eine größere Verantwortung für die Auswirkungen von Produkten und Verpackungen über deren gesamten Lebenszyklus auferlegen. Unternehmen müssen mit verstärkten Berichtspflichten und gestaffelten Gebühren rechnen, die an die Recyclingfähigkeit und die Umweltverträglichkeit geknüpft sind.
Richtlinie über Einwegkunststoffe (SUPD)
Das Informationsblatt fasst die laufende Umsetzung der Richtlinie über Einwegkunststoffe zusammen, einschließlich der künftigen Sammel- und Recyclinganteilsziele für Kunststoffverpackungen und Getränkebehälter.
Förderung fundierter Gespräche
Das aktualisierte Informationsblatt soll Unternehmen dabei helfen, sich in einem zunehmend komplexen regulatorischen Umfeld zurechtzufinden, und gleichzeitig fundierte Diskussionen zu den Themen Nachhaltigkeit, Compliance und verantwortungsvolle Kommunikation fördern.
Für die Druck-, Papier- und Karton-, Kartonagen- und Papier-Verpackungsindustrie unterstreichen diese Vorschriften zudem die Bedeutung von Transparenz, nachprüfbaren Umweltaussagen, verantwortungsbewusster Beschaffung und den Prinzipien der Kreislaufwirtschaft.
Das aktualisierte Informationsblatt „Regulatory Overview: Print, Paper and Packaging“ steht nun auf der Website von Two Sides zum Download bereit.
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